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Prinzipiell funktionieren Geräte, die die Gravitation verändern ähnlich, jedoch gibt es sehr viele verschiedene Verwendungsmöglichkeiten und somit viele Bauarten.

Das Herzstück ist dabei immer ein Resonator, in den eine winzige Menge Materie und Antimaterie mit hoher Geschwindigkeit eingespeist wird. Diese vernichten sich gegenseitig und es bilden sich Gammastrahlen, die den Resonator aber nicht verlassen können sondern im ihrerseits wieder Teilchen und Antiteilchen erzeugen. Wird der Resonator leicht verstimmt, so entstehen winzige Gravitationskugelwellen, die stehend in einem bestimmten Abstand um den Generator erzeugt werden. Sie bilden ein kleines relatives Minimum im Gravitationspotential, in dem alles, was sich darin befindet, ruhen kann, solange seine Masse nicht die Potentialtiefe übersteigt. Dieses System nennt man Antigrav – Generator. Die Mindestgröße beträgt etwa 80x80x50 cm. Der Energieverbrauch im schwebenden Zustand ist minimal (nur die Erhaltung der Kraftfelder). Höhenunterschiede werden durch konventionelle Antriebe erreicht.

GravitationsgeneratorBearbeiten

Ein Gravitationsgenerator dagegen verbraucht tatsächlich eine Menge Energie, und zwar jedes Mal dann, wenn er tatsächlich etwas anzieht, z. B. einen runterfallenden Gegenstand auf einem Raumschiff, nicht aber einen ruhenden Gegenstand. Die Größe ist aber die gleiche wie bei Antigravitationsgeneratoren. Sowohl Gravitationsgenerator wie auch Antigrav – Generator sind sehr träge und können weder gezielt auf einige Gegenstände wirken und auf andere nicht, noch kann die Gravitation, bzw. die Masse auf die der Antigrav – Generator wirkt von einer Sekunde auf die nächste verändert werden. In beiden Fällen dauert der Prozess etwa 20 Sekunden und solange kommt es zu einer Totalabschaltung des Effekts. Ein Antigravitationstransporter, der schwer beladen werden soll, wird sich daher dazu am Boden befinden, oder aber stets ein paar Gewichte transportieren. Nicht jedes Fahrzeug ist zu dieser zusätzlichen Antimaterie – Einspritzung selbst in der Lage, gerade Zivilfahrzeuge, verfügen häufig nicht über diese Möglichkeit.

TrägheitsdämpferBearbeiten

Ein Trägheitsdämpfer ist in der Lage, die träge Masse eines Objektes auf einen winzigen Bruchteil (bis 0.001 %) herabzusetzen, so dass dieses beschleunigen kann. Dies erfordert eine Krümmung der Raumzeit. Die schwere Masse bleibt unbeeinflusst. Dadurch erhöht sich die Manövierfähigkeit und – viel wichtiger – das Schiff kann bis fast Lichtgeschwindigkeit beschleunigen, ohne ein Vielfaches seiner eigenen Ruhemasse aufbringen zu müssen! Trotz der hohen Geschwindigkeit hat das Schiff aber weiterhin einen niedrigen Impuls.

Ein Trägheitsdämpfer kann bei hohen Geschwindigkeiten nicht abgeschaltet werden.

Wird der Trägheitsdämpfer während dem Flug beschädigt, kollabiert der Raum um das Schiff und dieses wird durch das plötzliche Abbremsen zerstört. Außerdem führt jede Kollision mit Partikeln während des Fluges zu starker Abbremsung aufgrund der winzigen Masse, wodurch sich eine minimale Masse ergibt, mit der man bei noch akzeptablem Energieaufwand eine möglichst hohe Geschwindigkeit erreichen kann. Man beachte: Trägheitsdämpfer können nur weit weg von Planeten oder Sternen eingesetzt werden, da sonst die Gravitationswirkung zu stark ist.

Trägheitsdämpfer sind sehr groß und sehr teuer (mindestens 8m², hoher Energieverbrauch).

SprungantriebBearbeiten

Der Sprungantrieb erzeugt makroskopische, sich ausbreitende Gravitationswellen bei einem ungleich höheren Energieaufwand.

GemeinsamkeitenBearbeiten

All den oben genannten Geräten ist gemein, dass sie ein paar Grundprinzipien einhalten müssen:

  • Erhaltung der potentiellen Energie: Antigrav – Einheiten können ein Schiff oder Gebäude nur auf der gleichen Höhe halten, nicht aber dieses anheben. Sie müssen exakt auf Masse des Objekts, das sie heben sollen, eingestellt sein. Es kann jedoch ein konventioneller Antrieb jederzeit die Höhe verändern. Er muß nur die notwendige Arbeit verrichten.
  • Erhaltung der trägen Masse: Gravitationsgeneratoren verändern ausschließlich die schwere Masse eines Objektes, nicht aber die träge Masse. Die Manövrierfähigkeit eines Fahrzeugs wird nicht verbessert. Das entsprechende Gegenstück ist ein Trägheitsdämpfer.
  • Erhaltung der kinetischen Energie: Trägheitsdämpfer können erst wieder abgeschaltet werden, wenn die kinetische Energie wieder der ursprünglichen entspricht, da man sonst Beschleunigen könnte, den Dämpfer abschalten und mit der gewonnen Energie einen Planeten zerschmettern.